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Besonderes



Selbsthilfegruppe „Kaya“ trifft sich zum Thema Kindstod rund um die Geburt

Ein Austausch im geschützten Rahmen

Seit 1999 trifft sich die Selbsthilfegruppe „Kaya“ einmal monatlich in Ratingen. Die Gruppe
richtet sich an Eltern, deren Kind/ Kinder in der Schwangerschaft, unter der Geburt oder kurz
danach verstorben sind. Auch Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch erlebt haben,
sind in der Gruppe willkommen.

An jedem ersten Donnerstag im Monat kommen die Betroffenen zusammen und tauschen
sich über ihre Gedanken, Sorgen und Erfahrungen aus. Die Mitglieder der Selbsthilfegruppe
sind froh über die Möglichkeit, in einem geschützten Rahmen über das eigene Erleben zu
sprechen. „Nachdem meine Tochter kurz nach der Geburt verstarb, merkte ich schnell, dass
mir nur das Gespräch und der Austausch mit anderen betroffenen Eltern helfen konnte“, so
die Gruppengründerin.

Wer die Gruppe kennenlernen möchte, auch gerne zunächst in Einzelgesprächen, kann sich
unter 02102/399208 an die Gruppengründerin wenden.

Weitere Informationen zum Thema Selbsthilfe im Kreis Mettmann: Selbsthilfe-Kontaktstelle
Kreis Mettmann: 02104 96 56 22-/ 23 oder unter selbsthilfe-mettmann@paritaet-nrw.org



Migration und Selbsthilfeaktivierung

Neues Projekt "Kultursensible Selbsthilfe"

Auch in einer kulturell vielfältigen Gesellschaft sind Selbsthilfegruppen von und mit Migranten im Kreis Mettmann selten. Die Öffnung der Selbsthilfe für Menschen mit Migrationshintergrund kann nur funktionieren, wenn neue Wege beschritten werden.
Seit Anfang 2020 wird mit Hilfe des Projektes „Selbsthilfe zeigt Gesicht“ das Ziel verfolgt, Selbsthilfe für alle Menschen im Kreis Mettmann zugänglich zu machen und die Selbsthilfe-Kontaktstellen interkulturell zu öffnen. Menschen mit Migrationsgeschichte und Flüchtlinge, die von einer chronischen Erkrankung oder Behinderung betroffen sind, suchen deutlich seltener Unterstützung in einer Selbsthilfegruppe. Vielen ist der Begriff der Selbsthilfe unbekannt.
Der Zugang zu den bisher nicht erreichten Migranten*innengruppen war während der Corona-Pandemie stark eingeschränkt. Eine Flyer-Versand Aktion im ersten Lockdown hat das Projekt bei Netzwerkpartnern und Migrantenorganisationen bekannt gemacht. Auch konnte eine Projektvorstellung bei verschiedenen Organisationen vereinzelt durchgeführt werden. Wir sind zuversichtlich, 2021 die ersten kultursensiblen Selbsthilfegruppen zu gründen.

© Semra Yildiz-Can



Selbsthilfenews seit März 2020

In 2020 haben wir die Selbsthilfenews ins Leben gerufen. Dieses Projekt wird von den Krankenkassenverbänden NRW gefördert und ermöglicht es uns, alle zwei Monate Neuigkeiten aus der bunten Selbsthilfewelt zu veröffentlichen.
Seit März informieren wir interessierte Leser*innen über Gruppengründungen, stellen Selbsthilfegruppen vor, präsentieren verschiedene Netzwerkorganisationen aus dem psychosozialen Sektor und machen auf wertvolle Unterstützungen, wie das Frauen- und Männerhilfetelefon aufmerksam.
Mittlerweile bringen bereits 44 Selbsthilfeunterstützungsstellen in den verschiedenen Städten und Regionen / Kreisen in NRW den informativen und kostenlosen Newsletter heraus.
Wer Interesse daran hat, die News alle zwei Monate zu erhalten, meldet sich einfach unter nachfolgendem Link an.



Erneute Auszeichnung zur Selbsthilfefreundlichkeit
Helios Klinikum Niederberg fördert die Selbsthilfe

Das Helios Klinikum Niederberg ist nun bereits zum dritten Mal als selbsthilfefreundlich ausgezeichnet worden! Ende November 2019 kam hierzu die schriftliche Bestätigung.
Eine Nachricht, die den Klinik-Geschäftsführer Herrn Dr. Cruse (Anmerkung: Im Oktober 2020 hat Sanja Popić die Klinikgeschäftsführung von Herrn Dr. Cruse übernommen), die Patientenservicebeauftragte Claudia Leu, dortige Selbsthilfegruppen sowie die Vertreter*innen des Paritätischen Kreis Mettmann gleichermaßen erfreut hat.

Die Auszeichnung wird vom Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen vergeben. Durch die Vergabe wird bestätigt, dass sich das betreffende Klinikum sehr für die Selbsthilfe vor Ort einsetzt, Selbsthilfegruppen fördert sowie andere festgelegte Kriterien erfüllt.
18 Selbsthilfegruppen aus Velbert stehen zurzeit eng im Kontakt zum Helios Klinikum Niederberg. Stellvertretend für die Klinik ist vor allem Claudia Leu erste Ansprechperson für diese Gruppen.
Sie kommuniziert auch mit uns, der Selbsthilfe-Kontaktstelle, regelmäßig und wir halten uns gegenseitig über die neuesten Entwicklungen auf dem Laufenden. Diese enge Kooperation zwischen lokaler Selbsthilfe-Kontaktstelle und dem ausgezeichneten Klinikum bringt sowohl einen vertrauensvollen Austausch als auch eine gute Zusammenarbeit hervor.

Viele der Selbsthilfegruppen, die in Verbindung zum Klinikum Niederberg stehen, treffen sich in der extra ausgebauten Selbsthilfegruppenwohnung, die sich auf dem Klinikgelände befindet.
Hier kann man sich wohlfühlen und in Ruhe- wenn nötig auch in separaten Räumen- über das Gruppenthema reden und sich in vertrauter Atmosphäre austauschen.

Wir gratulieren allen Beteiligten zu der erneuten Auszeichnung!

Näheres Infos zu den Gruppen, die sich am Helios Klinikum Niederberg treffen finden Sie hier:

 

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Was sind Selbsthilfegruppen? Von hier aus gelangen Sie zu einem Video in deutscher Gebärdensprache.
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Was ist eine Selbsthilfe-Kontaktstelle? Von hier aus gelangen Sie zu einem Video in deutscher Gebärdensprache.
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